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Studienkosten - von den Studiengebühren bis zur Wohnungsmiete

Ein Studium erfordert von Studenten nicht nur erheblichen Einsatz, ein Studium ist auch mit enormen Kosten verbunden. Die Höhe der Studienkosten kann nicht pauschalisiert werden. Zu viele Faktoren bestimmen die Höhe der Studienkosten. Grundsätzlich setzen sich diese aber aus Studiengebühren (in einigen Bundesländern) oder Verwaltungskostenbeiträgen, Wohnkosten (Miete und Nebenkosten), Lebenshaltungskosten (Nahrung, Kleidung, Kommunikation), Aufwendungen für Lehrmittel, Kosten für Mobilität (öffentliche Verkehrsmittel, Auto), Kosten für Versicherungen, Aufwendungen für Freizeit, Sport und Kultur zusammen.

Studenten, die in Bundesländern studieren, in denen Studiengebühren erhoben werden, müssen pro Semester 500 Euro bezahlen. Die Studiengebühren für ein Semester müssen jeweils vor einem Semester vollständig bezahlt werden. In den Bundesländern, in denen Verwaltungskostenbeiträge gezahlt werden müssen, müssen Studenten mit 40 bis 75 Euro pro Semester rechnen.

Die höchsten Kosten entstehen Studenten durch ihre Wohnung, wobei die Höhe der Wohnkosten vom Wohnort und der Wohnart abhängig sind. Besonders teuer ist das Wohnen in München, Hamburg oder Köln, besonders günstig in Chemnitz oder Leipzig. Studenten, die eine eigene Wohnung haben, leben am teuersten. Günstiger ist das Wohnen für Studenten zur Untermiete, in Wohngemeinschaften oder in einem Wohnheim. Auch hier ist die Höhe der Kosten von verschiedenen Faktoren abhängig. Im Durchschnitt geben Studenten zwischen 200 und 350 Euro für Wohnung und Nebenkosten im Monat aus. Für Studenten gibt es aber auch die Möglichkeit, völlig umsonst zu wohnen. In manchen Universitätsstädten gibt es die Möglichkeit "Wohnen-für-Hilfe". Hier bewohnen Studenten Räumlichkeiten in privaten Häusern. Anstelle von Miete bieten die Studenten ihren "Vermietern" ihre Hilfe an. Die Studenten erledigen dann zum Beispiel Einkäufe, erledigen leichte Arbeiten in Haus und Garten oder betreuen Kinder.

Neben den Mietkosten müssen die Studenten auch ihren Bedarf an Nahrung und Kleidung decken. Die Aufwendungen für neue Kleidung sind keine monatliche Notwendigkeit und sehr individuell zu bewerten. Anders ist das mit Lebensmitteln. Diese müssen ständig verfügbar sein. Damit verursachen sie auch ständig Kosten. Die Höhe der Kosten ist sehr individuell und abhängig von der Wohnsituation (allein oder in einer WG) und von den Essgewohnheiten (selbst kochen, Mensa). Im Durchschnitt geben Studenten monatlich zwischen 140 und 160 Euro für Lebensmittel aus.

Weitere Kostenfaktoren sind die Lernmittel und die Kommunikation. Hierfür fallen durchschnittlich zwischen 60 und 150 Euro pro Monat an. Dies ist jedoch nur ein grober Richtwert, da nicht alle Lernmittel monatlich gekauft werden müssen. Zudem bieten sich bei der Kommunikation (Telefon, Handy, Internet) diverse Sparmöglichkeiten. Vor allem Studenten, die in einer WG leben, können sich die Kosten für Telefon und Internet mit ihren Mitbewohnern teilen.

Da der Wohnraum, abgesehen von den Wohnheimen, außerhalb der Hochschulstädte günstiger ist, leben viele Studenten nicht in unmittelbarer Nähe zu ihrer Universität. Dadurch sind sie jedoch auf öffentliche Verkehrsmittel oder ein eigenes Auto angewiesen. Die monatlichen Kosten für die Mobilität belaufen sich auf ca. 35 bis 115 Euro. Auch das sind nur Richtwerte. Durch Studentenrabatte bei den öffentlichen Verkehrsmitteln oder durch Fahrgemeinschaften können die Mobilitätskosten auch geringer ausfallen.

Die Spanne für die Kosten von Versicherungen kann sehr groß sein. Während Studenten mit eigener Wohnung und eigenem Fahrzeug meist enorme Kosten zu tragen haben (Haftpflicht-, Hausrat- und Unfallversicherung), kommen Studenten in Wohngemeinschaften ohne eigenes Fahrzeug meistens ohne Versicherungen aus, zumal die meisten Studenten weiterhin die kostenlose Krankenversicherung (Familienversicherung) in Anspruch nehmen können.

Die Aufwendungen für Freizeit, Sport und Kultur sind nicht pauschal zu beziffern. Schließlich handelt es sich hierbei nicht um zwingend notwendige Aufwendungen.

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